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Snack nach dem Training – so wicht ist es wirklich.

Das harte Workout ist nun vorbei, jetzt sollte man wieder die Energiespeicher auffüllen. Und das eignet sich natürlich am besten direkt nach dem Training. Wie bei den Pre-Workout-Produkten gibt es auch bei dem Snack nach dem Training eine Vielzahl an Hilfsmittelchen. Diese dienen meistens für eine schnelle Nährstoffversorgung der Muskulatur sorgen. Jedoch muss man an dieser Stelle sagen, dass durch natürliche Lebensmittel weitere wichtige Nährstoffe aufgenommen werden.  Des Weiteren braucht man bei natürlichen und schonend verarbeiteten Nahrungsmitteln keine Nebenwirkungen zu befürchten.

Die schnelle Muskulaturversorgung mit Nährstoffen nach dem Training ist ausschlaggebend. Deshalb sollte der Snack nach dem Training aus kurzkettigen Kohlenhydraten bestehen. Kurzkettige Kohlenhydrate sorgen für einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels und somit kommt es zu einem übermäßigen Insulinausstoß. Insulin ist ein anaboles Hormon. Setzt man es falsch ein, kann dies zum Übergewicht führen. DieseVorteile sollte man sich direkt nach dem Training zu nütze machen. Da es für eine bessere Nährstoffversorgung der Muskulatur sorgt, indem es die Blutgefäße erweitert. Somit werden die wertvollen Nährstoffe, die Dein Snack nach dem Training hat, schneller zu den Muskelfasern transportiert und von der Muskulatur aufgenommen. Außerdem fördert Insulin die Glykogenspeicherung und wirkt sich positiv auf die Regeneration der Muskulatur aus.


Gibt es den besten Snack nach dem Training?

Am besten eignen sich z.B. Trockenfrüchte wie getrocknete Bananen oder getrocknete Aprikosen als der perfekte Snack nach dem Training, da sie aus Fruktose bestehen. Diese haben den Vorteil, dass sie eine natürliche Zutat sind. Hier sollte man aus gesundheitsgründen darauf achten, dass getrocknete Früchte nicht geschwefelt, gezuckert und mit weiteren unnötigen Zusätzen belastet sind. Somit hast Du mit Dörrobst den idealen Snack nach dem Training. Vor allem schmecken Trockenfrüchte lecker und sind eine fruchtige Abwechslung zu den Sportriegeln. Weiterhin sollte man darauf achten, dass der Ballaststoffanteil nicht zu hoch ist. Denn Ballaststoffe bringen zwar keine Energie, hemmen jedoch einen zu starken Blutzuckeranstieg.

Außerdem empfiehlt es sich Lebensmittel mit hoher BW miteinander zu kombinieren, um für eine optimale Nährstoffversorgung der Muskulatur zu sorgen. Einige Beispiele: Getreide mit Eiern, oder Müsli mit Milch oder Joghurt.

Vielleicht denken sich jetzt viele, man könnte z.B. einen Eiweißshake als Snack nach dem Training nehmen. In der Tat, stimmt das. Aber hochgereinigte Supplemente haben zwei gravierende Nachteile im Vergleich zu einem natürlichen Snack nach dem Training. Zum einem werden isolierte Aminosäurenmischungen rascher aus dem Verdauungstrakt ins Blut aufgenommen und die Folge ist eine schnellere Verbrennung. Daher nutzt der Körper die Aminosäuren zur Energiegewinnung anstatt zur Proteinsynthese. Zum anderen hat eine Zufuhr von überwiegend reinem Protein den Nachteil, dass es zu einem ungünstigen Hormonbild für den Proteinaufbau führt. Bei einem z.B. einem natürlichen Snack nach dem Training kommt es hingegen wegen des Kohlenhydratgehalts zu einer Insulinausschüttung, die anabol wirkt und folglich auch die Proteinsynthese fördert.


Unser Tipp für Dich:

Wenn Du auf einen Eiweißshake nicht verzichten möchtest, dann solltest Du es zusammen mit einem kohlenhydratreichen Lebensmittel, z.B. einer Banane, zu sich nehmen. Aber auf den richtigen Snack nach dem Training solltest Du nie verzichten.

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